Die Freiwillige Feuerwehr und der Orpethaler Ortsbeirat laden alle Orpethaler am 20.04.2019 zum Osterfeuer am Ottenshammer ein.

Osterfeuer 2019

Die Grillhütte in Orpethal ist in der Nacht von Freitag auf Samstag  vollständig niedergebrannt. Die Feuerwehren aus Orpethal, Wrexen und Rhoden rückten aus, ebenso ein Rettungswagen zur Brandstellenabsicherung und eine Streife der Arolser Polizei.

Beim Eintreffen der Feuerwehren gegen 23.45 Uhr stand die Grillhütte am Waldrand in Vollbrand. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand zwar mit drei C-Rohren, vermochten die Holzhütte aber nicht mehr zu retten. Die 1980 von Orpethaler Bürgern in Eigenleistung errichtete Schutzhütte wurde vollständig zum Raub der Flammen. Die RTW-Besatzung aus Marsberg brauchte nicht einzugreifen, verletzte wurde während des Einsatzes niemand. Die Feuerwehren rückten gegen 1 Uhr ab.

Darüber, wie die Hütte am späten Abend in Brand geraten konnte, lässt sich derzeit nur spekulieren. Fest steht, dass es keinen Stromanschluss in der Holzhütte gab und somit ein technischer Defekt ausscheidet. Die Ermittlungsgruppe der Bad Arolser Polizei werde die Untersuchungen aufnehmen, hieß es am Samstagmorgen. Der Ortsvorsteher von Orpethal, Rainer Runte, bezifferte die Schadenshöhe der Polizei gegenüber mit 40.000 Euro.

Quelle: 112-magazin.de

In Wrexen war am frühen Morgen der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Straße Biggenbusch am südlichen Ortsrand in Flammen aufgegangen. Ein 41 Jahre alter Anwohner bemerkte gegen 1.45 Uhr das Feuer, als es bereits aus dem Dach schlug, und weckte den 44-jährigen Hausbesitzer und seine einjährige Tochter. Beide verließen unverletzt das eingeschossige Wohnhaus. In der Nacht hatte die Polizei das Alter der Tochter zunächst irrtümlich mit zehn Jahren angegeben.

Feuerwehrleute aus mehreren Diemelstädter Ortsteilen und die Kameraden aus Bad Arolsen mit der Drehleiter bekämpften das Feuer. Zwar wurde der Dachstuhl komplett zerstört, die Feuerwehren verhinderten aber ein Übergreifen auf das Erdgeschoss. Dort entstand allerdings ein hoher Wasserschaden.

Weil die Wasserversorgung am Ortsrand offenbar nicht ausreichte, richteten die Feuerwehrleute unter Leitung von Stadtbrandinspektor Ulrich Volke einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein. Die Besatzung eines Rettungswagens, der zur Brandstellenabsicherung alarmiert worden war, brauchte nicht einzugreifen.

Brandermittler der Kriminalpolizei in Korbach untersuchten die Brandstelle bereits am Mittwochmorgen. Sie stellten dabei fest, dass das Feuer im Dachgeschoss im Bereich von elektrischen Anlagen ausgebrochen war. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gehen sie von einem technischen Defekt aus. Anzeichen, die auf eine Straftat oder fahrlässiges Handeln hindeuten, haben sich bislang nicht ergeben. Der Hausbesitzer bezifferte den entstandenen Schaden gegenüber der Polizei in einer ersten Schätzung in der Nacht mit rund 340.000 Euro. Später gab Polizeisprecher Volker König den Gesamtschaden an Haus und Inventar mit bis zu 200.000 Euro an.

 

Quelle: WLZ-Online.de


§ 1
Name, Sitz und Rechtsform

1. Der Verein führt den Namen "Feuerwehrverein Orpethal" im folgenden Verein genannt.

2. Der Sitz des Vereines ist Orpethal.

3. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bad Arolsen einzutragen. Nach der Eintragung hat er die Rechtsform eines eingetragenen Vereines und führt die Abkürzung "e. V." im Namen.

 

§ 2
Zweck und Aufgabe

1. Der Verein hat den Zweck,

a) das Feuerwehrwesen in dem Stadt-/ Ortsteil nach dem geltenden Landesgesetz und den dazu ergangenen Verordnungen und Richtlinien zu fördern;

b) die Interessen der einzelnen Abteilungen ( Jugendfeuerwehr, Alters- und Ehrenabteilung, Musikabteilung) zu koordinieren ;

2. Aufgaben des Vereines sind es insbesondere,

a) die Grundsätze des freiwilligen Feuerschutzes durch geeignete Maßnahmen, wie gemeinsame Übungen oder Werbeveranstaltungen für den Feuerwehrgedanken, zu fördern und zu pflegen;

b) die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen;

c) sich den sozialen Belangen, wie ausreichender Versicherungsschutz, der Mitglieder zu widmen. Die Vorschriften des § 53 AO sind zu beachten;

d) interessierte Einwohner für die Feuerwehr zu gewinnen;

e) Öffentlichkeitsarbeit, Brandschutzerziehung und -aufklärung zu betreiben

f) die Bildung einer Jugendfeuerwehr anzustreben und die Jugendarbeit zu unterstützen;

g) das Musikwesen in der Feuerwehr zu fördern;

h) mit den, am Brandschutz interessierten-, und für diesen verantwortlichen Stellen und Organisationen zusammen zu arbeiten.

3. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Politische und religiöse Betätigungen werden ausgeschlossen.

 

§ 3
Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft im Verein ist geschlechtsneutral. Mit allen Ämtern und Funktionen, die sich aus dieser Satzung ergeben, können sowohl Frauen als auch Männer betraut werden.

Dem Verein können angehören,

a) die Mitglieder der Einsatzabteilung gem. Ortssatzung;

b) die Mitglieder der Jugendfeuerwehr gem. Jugendordnung;

c) die Mitglieder der Ehren- und Altersabteilung gem. Ortssatzung;

d) die Mitglieder des Musik-, Spielmanns - und Fanfarenzuges;

e) Ehrenmitglieder;

f) fördernde Mitglieder.

 

§ 4
Erwerb der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft ist beim Vorstand zu beantragen und beginnt mit dem Tag der Aufnahme durch diesen.

Eine Ablehnung ist zu begründen und dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Innerhalb eines Monats kann der Antragsteller beim Vorstand schriftlich die Entscheidung durch die nächste Mitgliederversammlung beantragen.

2. Zum Ehrenmitglied kann eine Person ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben hat. Die Ernennung erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung.

3. In die Ehren- und Altersabteilung können Angehörige der Einsatzabteilung übernommen werden, die aus Alters- oder anderen Gründen aus dieser ausscheiden.

4. Fördernde Mitglieder können unbescholtene natürliche und juristische Personen werden. Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt nach Abs. 1.

 

§ 5
Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft kann zum Ende des Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten schriftlich gekündigt werden.

2. Die Mitgliedschaft endet durch Tod des Mitgliedes.

3. Die Mitgliedschaft endet durch Ausschluß aus dem Verein.

Der Ausschluß ist auszusprechen, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereines verstößt oder die bürgerlichen Ehrenrechte verliert.

Über den Ausschluß, der dem Mitglied schriftlich mitzuteilen ist, entscheidet der Vorstand nach Anhörung des Betroffenen. Dagegen kann dieser die Entscheidung der Mitgliederversammlung beantragen. Das Verfahren richtet sich nach § 4 Abs. 1 Satz 2 dieser Satzung.

4. Die Ehrenmitgliedschaft kann auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung aberkannt werden, Abs. 3 ist entsprechend zu berücksichtigen.

 

§ 6
Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder haben Mitwirkungsrecht im Rahmen dieser Satzung. Sie haben Anspruch auf Beratung durch den Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten.

2. Den Mitgliedern steht die Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins und die Inanspruchnahme seiner Einrichtungen im Rahmen dieser Satzung offen.

3. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein bei der Durchführung seiner Aufgaben zu unterstützen.

 

§ 7
Mittel

Die Mittel zur Erreichung der Vereinszwecke werden aufgebracht,

a) durch jährliche Mitgliedsbeiträge, deren Höhe durch die Mitgliederversammlung festzusetzen ist;

b) durch freiwillige Zuwendungen;

c) durch Zuschüsse aus öffentlichen Mittel.

 

§ 8
Organe des Vereines

Organe des Vereines sind,

a) die Mitgliederversammlung;

b) der Vereinsvorstand.

 

§ 9
Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Vereinsmitgliedern zusammen und ist das oberste Beschlußorgan.

2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden oder im Verhinderungsfalle von seinem Vertreter geleitet und ist mindestens einmal jährlich unter Bekanntgabe der vorgesehenen Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen schriftlich in der ortsüblichenWeiseeinzuberufen.

3. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung dem Vorsitzenden schriftlich mitgeteilt werden.

4. Auf Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder ist innerhalb einer vierwöchigen Frist eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Im Antrag müssen die zu behandelnden Tagesordnungspunkte bezeichnet sein.

 

§ 10
Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind,

a) die Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung;

b) die Beratung und Beschlußfassung über eingebrachte Anträge;

c) die Wahl des Vereinsvorstandes nach § 11 dieser Satzung für eine Amtszeit von 5 Jahren;

d) die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und die Genehmigung des Haushaltsvoranschlages;

e) die Entlastung des Vorstandes und des Kassenverwalters;

f) die Wahl der Kassenprüfer;

g) die Beschlußfassung über Satzungsänderungen;

h) die Ernennung von Ehrenmitgliedern;

i) Entscheidungen über die Beschwerde von Mitgliedern über den Ausschluß, oder von Personen über die Nichtaufnahme in den Verein;

j) die Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins.



§ 11
Verfahrensordnung für die Mitgliederversammlung

1.Die Mitgliederversammlung ist nach ordnungsgemäßer Einladung beschlussfähig.

2. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen. Abstimmungen erfolgen offen. Die Versammlung kann auf Antrag mit einfacher Mehrheit beschließen, geheim abzustimmen.

3. Wahlen werden geheim durchgeführt. Steht nur ein Vorschlag zur Wahl, kann auf Antrag aus der Versammlung, wenn niemand widerspricht, offen gewählt werden. Gewählt ist, wer die meisten gültigen Stimmen erhält.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr üben ihr Stimm- und Wahlrecht nach der Jugendordnung gemäß § 14 dieser Satzung aus und sind deshalb in der Mitgliederversammlung nicht stimm- und wahlberechtigt.

4. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, deren Richtigkeit vom Schriftführer und dem Vorsitzenden zu bescheinigen ist.

5. Jedes Mitglied kann beantragen, daß sein Beitrag zur Versammlung in die Niederschrift aufgenommen wird.


 

§ 12
Vereinsvorstand

1. Der Vereinsvorstand besteht aus,

a) dem Vorsitzenden;

b) dem stellvertretenden Vorsitzenden;

c) dem Kassenverwalter;

d) dem Schriftführer;

e) dem Pressewart;

f) dem Jugendfeuerwehrwart, der nach der Jugendordnung gemäß § 14 zu wählen, und von der Mitgliederversammlung zu bestätigen ist;

g) dem Leiter des Musik-, Spielmanns - oder Fanfarenzuges und

h) Beisitzern.

Sind der Wehrführer (Stadtbrandinspektor/ Gemeindebrandinspektor) und der stellvertretende Wehrführer (stellv. Stadtbrandinspektor/ Gemeindebrandinspektor) nach der Wahl nicht im Vorstand, so gehören sie Kraft Amtes dem Vereinsvorstand an.

2. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtszeit aus, findet in der nächsten  Mitgliederversammlung die Ergänzungswahl für den Rest der Amtszeit des Vorstandes statt. In der Zwischenzeit werden dessen Aufgaben von einem anderen Vorstandsmitglied wahrgenommen.

 

§ 13
Geschäftsführung und Vertretung

1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Beschlüssen und Richtlinien der Mitgliederversammlung. Dazu wird er vom Vorsitzenden nach Bedarf eingeladen. Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Schriftführer und Vorsitzenden zu unterschreiben und jedem Vorstandsmitglied zuzusenden ist.

2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende; jeder hat Alleinvertretungsrecht.

Im Innenverhältnis wird bestimmt, daß der stellvertretende Vorsitzende nur bei Verhinderung des Vorsitzenden von seiner Vertretungsbefugnis Gebrauch machen darf.

3. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 14
Kassenwesen

1. Der Kassenverwalter ist für die ordnungsgemäße Erledigung der Kassengeschäfte verantwortlich.

2. Er darf Zahlungen nur leisten, wenn nach dem Haushaltsvoranschlag Mittel für diese Ausgabenzwecke vorgesehen sind.

3. Über alle Einnahmen und Ausgaben ist Buch zu führen.

4. Am Ende des Geschäftsjahres legt er gegenüber den Kassenprüfern Rechnung.

5. Die Kassenprüfer prüfen die Kassengeschäfte und erstatten der Mitgliederversammlung Bericht.

 

§ 15
Jugendfeuerwehr

Die Jugendfeuerwehr gestaltet ihre Jugendarbeit nach der Jugendordnung der Freiwilligen Feuerwehr "Diemelstadt", die von der Mitgliederversammlung zu beschließen ist, selbständig.

 

§ 16
Auflösung

1. Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer ausdrücklich hierzu einberufenen Mitgliederversammlung mindestens vier Fünftel der Mitglieder anwesend sind und drei Viertel der abgegebenen Stimmen die Auflösung beschließen.

2. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig, so kann nach Ablauf eines Monats eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, in der der Beschluß zur Auflösung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder mit drei Viertel der abgegebenen Stimmen gefaßt werden kann. In der Einladung zu dieser Versammlung muß auf diese Bestimmungen besonders hingewiesen werden.

3. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen an die Stadt "Diemelstadt", die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der gemeindlichen Einrichtung "Freiwillige Feuerwehr Diemelstadt, Stadtteil Orpethal" zu verwenden hat.

 

§ 17
Inkrafttreten

1. Diese Satzung tritt am 08.01.2005 in Kraft.

2. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 03.01.1973 außer Kraft

Die Feuerwehr in Orpethal, eine wechselvolle Geschichte ab 1888

Der Verein der freiwilligen Feuerwehr Orpethal blickt auf eine fast 70Jährige Geschichte zurück. Am Neujahrstag 1948 wurde die Feuerwehr nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges von Fritz Gutzeit, Gustav Gräwe, Wilhelm Uthoff, Heinz Lange, Gustav Runte, Willi Laiß und Willi Volke wieder gegründet. Die Ausrüstung bestand aus einer alten Handdruckspritze, drei Uniformen, und 65 Meter rohe Hanf-Schläuche der Größe C.

Nachweislich bestand vor 110 Jahren bereits eine Feuerwehr. Ein Protokoll vom 28.April 1888 belegt einen Beschluss des damaligen Gemeinderates zum Feuerwehrwesen. „Bei 2 Mark Strafe ist jede ortsansässige Familie verpflichtet, zur Spritzenprobe, die jährlich zweimal stattfindet, einen Mann zur Bedienung der Spritze zu stellen. Die hierzu benötigten Mannschaften werden durch den Bürgermeister kommandiert und müssen im Verhinderungsfall, wo nicht Grund zur Entbindung vorliegt, für Vertretung sorgen. Die Vertretung darf nicht durch Schulkinder geschehen …“, hieß es damals.

Die Protokolle des Gemeinderates zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg berichten ebenfalls von Aktivitäten der Feuerwehr. In dieser Zeit wurde schon eine Handdruckspritze eingesetzt. In der Vereinsgeschichte in der Nachkriegszeit kam es zu einigen unvergessenen Einsätzen im Dorf. Großbrände auf Gut Billinghausen 1949, in der Kaffeemühlenfabrik Klaus, in der Schreinerei Schüttler sowie Einsätze beim Hochwasser 1965 konnten nur unter  Beteiligung von Feuerwehren aus Nordwaldeck und Westfalen bewältigt werden. Die Orpethaler Feuerwehr wurde aber auch zu Einsätzen in die Nachbarorte gerufen, beispielsweise in die Wrexer Papierfabriken. Nach der Neugründung wurde die Wehr von Brandmeister Fritz Gutzeit geführt. Ihm folgte Gustav Gräwe, Heinz Lange, Hermann Kawohl, Adolf Müller sowie die Wehrführer Fritz Röling, Wilhelm Runte jun., Jürgen Röling, Marcel Runte und heute Jan Meier (unvollständig).

In 1948 begann die Wehr mit einer Handdruckspritze, in 1955 wurde die erste mit einem VW-Motor betriebene Tragkraftspritze Metz TS 8 in Empfang genommen. Ein Tag später erfolgte die Einweisung und noch ein Tag später kam sie bereits zu ihren ersten Einsatz, der  Kuhstall auf Gut Billinghausen stand in Flammen.

*) Foto1

Das Schlauchmaterial musste noch von der  Westheimer Wehr  ausgeliehen werden. Der zugehörige Anhänger musste in den Jahren von einem Trecker gezogen werden. Das erste Feuerwehrfahrzeug, ein Ford Transit, wurde am 30. Januar 1971 in  den  Dienst gestellt. Das war ein großer Fortschritt, denn bisher ging es mit „Tempo 20“ zum Einsatzort. Zum Jahresende 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Orpethal in die Diemelstadt eingemeindet. Die Einsatzabteilung ist heute eine von neun Ortsteilfeuerwehren, die den Brandschutz in der Diemelstadt sicherstellen. Im Rahmen des Festes zum 50Jährigen Vereinsjubiläum erfolgte am 17. Mai 1998 die offizielle Übergabe eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs an die Orpethaler Wehr, ein TSF auf einem Fiat-Ducato Fahrgestell mit einem Aufbau der Firma FBH.

*) Foto2

 

In den Jahren wurde kontinuierlich die technische Ausrüstung und die persönliche Schutzausrüstung der Einsatzkräfte verbessert und an die aktuellen Anforderungen angepasst. Das Feuerwehrgerätehaus wurde in 1965 von der damaligen Gemeinde Orpethal und später durch die Diemelstadt ausgebaut. Langfristig ist das vorhandene Gebäude jedoch nach dem Bedarf- und Entwicklungsplan der Diemelstadt nicht für einen zeitgemäßen Brandschutz geeignet.

*) Foto3

 

Ein Anbau mit Fahrzeugstellplatz und Umkleideräumen am Dorfgemeinschaftshaus, der den gesetzlichen Anforderungen entspricht, wird von der Orpethaler Wehr angestrebt.



Brandmeister und Wehrführer

Nach der Wiedergründung haben sich die folgenden Kameraden für den Brandschutz in Orpethal als Brandmeister, bzw. als Wehrführer eingesetzt:

Ortsbrandmeister                    Fritz Gutzeit  01.01.1948 – 05.03.1953

                                               Heinz Lange              05.03.1953 -  10.07.1970

                                               Hermann Karwohl      10.07.1970 – 18.03.1972

Wehrführer                             Hermann Karwohl     18.03.1972 - 1975

                                               Adolf Müller              1976 – 16.01.1982

                                               Heinz Lange              16.01.1982 -  18.08.1982

Fritz Röling                18.08.1982 – 11.01.1992

                                               Wilhelm Runte           1988/11.01.1992 – 14.01.1995

                                               Jürgen Röling             14.01.1995 – 13.01.2001

                                               Dominique Beaufays  13.01.2001 -  13.01.2007

                                               Johannes Runte          13.01.2007 – 17.01.2009

                                               Marcel Runte              17.01.2009 – 16.01.2016

                                               Jan Meier                    ab dem 16.01.2016



Vom Feuerwehrverein zum eigetragenen Verein

Der Verein hat nach der Satzungden Zweck, das Feuerwehrwesen in Diemelstadt-Orpethal zu fördern, dabei ist insbesondere die Einsatzabteilung zu unterstützen.

Der Feuerwehrverein stand in der Zeit der selbständigen Gemeinde Orpethal unter dem Vorsitz des Brandmeisters. Nach der Gebietsreform steht die Einsatzabteilung des Diemelstädter Ortsteils örtlich  unter der Leitung des Wehrführers, der wiederum dem Stadtbrandinspektor unterstellt ist. Der Feuerwehrverein wurde  ab 1982 von Ortsvorsteher Wolfgang Boese als Vorsitzender geführt, sein Stellvertreter war der jeweilige Wehrführer. In 2012, nach 30 Jahren gab Wolfgang Boese den Vorsitz ab, Ortsvorsteher Rainer Runte wurde danach zum Vorsitzenden gewählt.

 

 Vorsitzender                          Wolfgang Boese         18.08.1982 – 14.01.2012

                                               Rainer Runte              ab dem 14.01.2012

 

Nach der Satzungsänderung und der Übernahme in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bad Arolsen trägt der Feuerwehrverein Orpethal ab 2005 den Zusatz „e.V.“

*) Fotos mit Begleittext noch einfügen

 

 

Einsatzabteilung, engagiere dich!

Derzeit engagieren sich 12 Orpethaler Bürgerinnen und Bürger in der Freiwilligen Feuerwehr Diemelstadt. Insgesamt besteht die Feuerwehr Diemelstadt aus ca. 200  Einsatzkräften, die alle ehrenamtlich tätig sind. Hauptberufliche Einsatzkräfte wie in den Nachbarkommunen gibt es derzeit in Diemelstadt noch nicht. Um im Einsatzfall professionell und kompetent Hilfe leisten zu können, müssen alle Einsatzkräfte eine Grundausbildung absolvieren. Hierbei erlernen Sie die Grundlagen der Brandbekämpfung sowie der Technischen Hilfeleistung, die zum Beispiel bei Verkehrsunfällen und Hochwassereinsätzen beherrscht werden müssen. Darüber hinaus haben sich viele Orpethaler Einsatzkräfte weiter qualifiziert. So wurden Lehrgänge in den Bereichen Sprechfunk, Maschinist, Atemschutz, Motorsägenführer und vielen weiteren erfolgreich absolviert. Einige Einsatzkräfte besuchten auch Führungslehrgänge an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel. In regelmäßig stattfindenden Übungen, die zum Teil auch gemeinsam mit den Nachbarwehren durchgeführt werden, festigen die Einsatzkräfte ihr erlerntes Wissen und halten sich fit für den Ernstfall.

Bei einem Brand oder auch einem Verkehrsunfall sind gerade die ersten Minuten die entscheidenden um lebensrettende Maßnahmen einzuleiten und größere Schachschäden zu verhindern. Daher schreibt das hessische Brandschutzgesetz eine Hilfsfrist von zehn Minuten vor und empfiehlt das Vorhalten einer Feuerwehr in jedem Ortsteil. Kommt es zu einem Schadensereignis, so sind ortskundige Einsatzkräfte unmittelbar vor Ort um erste Maßnahmen einzuleiten. Unterstützt werden diese durch die umliegenden Ortsteile, die je nach Größe des Ereignisses zusätzlich alarmiert werden.

 

 

Der Feuerwehrverein, unverzichtbar für die Ortsgemeinschaft

Neben dem aktiven Dienst in der Einsatzabteilung wurde das  Leben der Ortsgemeinschaft durch zahlreiche Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Feuerwehrkameraden bereichert. Dazu gehört das Himmelfahrtsfest mit großem Festzelt auf dem Pickhardshammer in der Nachkriegszeit. Der „Heiratsmarkt“, wie die Veranstaltung im Volksmund genannt wurde, war über die Grenzen des Waldecker Landes weit bekannt und beliebt. Später wurde zu Himmelfahrt ein Volkswandern veranstaltet. Ab 2004 haben die Orpethaler Vereine an ihre Tradition angeknüpft, auf dem Pickhardshammer wird wieder ein großes Himmelfahrtsfest ausgerichtet.

 

Die Feuerwehr hilft und setzt auf  Unterstützung

Die Sicherstellung des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung für Orpethal erfordert den unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz aus der Bevölkerung. Mitmachen in der Feuerwehr, sich ausbilden lassen sind die Voraussetzung für schnelle, effiziente Hilfe im Einsatzfall. Dazu benötigen wir dringend die Unterstützung durch Nachwuchs aus dem Ort.

   

Tabelle Grundklasse 4 Saison 2019/2020  

Mannschaft Wk. Pt.
1 SSV Orpethal 1 0 0
1 SSV Rhena 1 0 0
1 SV Bömighausen 2 0 0
1 SV Höringhausen 1 0 0
1 SV Stormbruch 1 0 0
1 TSV Flechtdorf 2 0 0
   

unsere Partner  

   
© www.Orpethal.de

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